Dieses Jahr wird kurz behandelt, da mein Pensionsstart erst am 1. September erfolgte. Im Blog sind die Beiträge, entgegen der Gepflogenheit: Neueste Ereignisse zuerst, dem Jahresverlauf nach angeordnet, denn dies entspricht meinem historischen Gefühl einfach besser.
2025 war anfangs nur von dem Bewusstsein geprägt, dass meine Tage im Schuldienst gezählt waren und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Mein letztes Arbeitsjahr stand ab dem 2. Semester, abgesehen vom Schulalltag, mit seinen kleinen und großen Freuden, aber auch Herausforderungen, ganz im Zeichen der Vorfreude auf die Pension. Elterngespräche, Konferenzen, die zahlreichen Zusatztermine…gerieten mehr und mehr in den Hintergrund und die Pläne für „Das Danach“ in den Vordergrund.
Der endgültige Abschied sollte kein Problem darstellen, doch als er da war, überkam mich doch eine gewisse Wehmut, denn Schüler:innen, Lehrerkollegen:innen und Eltern fanden so rührende Worte, mich in die Pension zu entlassen.
Es war ein wunderschöner Abschied!


Juli 2025:
Den Juli verbrachte ich im eigenen Garten. Es war einfach herrlich: Nur Sommer, Sonne und Familie.
August 2025:
Für den August hatte ich mir schon eine Auszeit auf einer Almhütte organisiert und wollte gegen Kost und Logis auf der Glatzlalm (Wechselgebiet) mithelfen.
Ich hatte vor, meinen „hirnlastigen Kopf“ freizubekommen und genoss meine dreiwöchige Auszeit sehr, denn die Familie Pichlbauer mit ihrem Team, die Gäste und natürlich die wunderschöne Natur überboten alles, was ich mir so vorgestellt hatte.
Was da mit vollem Einsatz und viel Herzblut auf die Beine gestellt wurde und betrieben wird, sucht Seinesgleichen.
Nici, die Chefin, und ihre Mitarbeiter:innen zaubern in der Küche absolute Köstlichkeiten im Geschmack, aber auch in der Optik. Ja, und da gibt es noch…den Hüttenwirt Andreas, der voll und ganz als solcher rüberkommt. Er begrüßt euch immer mit guter Laune und ihr bekommt das Gefühl ihn schon ewig zu kennen.
Die Hütte bietet tolle Unterkunftsmöglichkeiten, ist als Eventlocation und Ausgangspunkt wunderschöner Wanderungen bestens geeignet.
Ein Besuch lohnt sich von Mai bis Oktober immer!
(www.urlaub-am-glatzl-bauernhof.at)
Herrliche Impressionen von der Alm:











Der September war den Arbeiten zu Hause, Buschenschankbesuchen, Treffen mit Freunden und der Vorbereitung „meiner Campertour“ gewidmet.
Ja, ihr habt richtig gelesen.
Oktober 2025:
Nachdem mein Mann gesundheitlich angeschlagen war, unternahm ich nur mit unserem Hund eine Camper-Tour.
Darf ich vorstellen mein Beifahrer „Einstein!“






Die Route führte uns von Österreich, über Deutschland, die Schweiz nach Frankreich und von dort wieder über die Schweiz, Liechtenstein, Deutschland zurück nach Österreich. Es war sehr aufregend, zumal wir noch nie mit einem Camper unterwegs waren.
Das Unternehmen „Megamobil Süd“ in Wagna bei Leibnitz bietet zahlreiche Camper zur Vermietung und zum Verkauf an. Unser Reisetraum wurde mit einem Mietcamper wahr.

Unsere Tagesetappen waren überschaubar angelegt, führten nach Möglichkeit auf Landstraßen, durch kleine Dörfer und an Seen vorbei und ließen uns am frühen Nachmittag auf unseren Camping- oder Stellplätzen ankommen. Diese hatten den großen Ansturm schon hinter sich, sodass genügend Plätze vorhanden waren, und den Ablauf der Anmeldung hatten wir rasch verinnerlicht.
Nach einer Woche beachteten wir schon einige Dinge: Check-in mit anschließendem „Einstein-Mama-Spaziergang“ mit Erkundungen bzw. ausgiebigem Schnüffeln, kein Standplatz unter einem Laubbaum, als Hund meistens nur im Rückwärtsgang auf den Schlafplatz, Auffüllung des Wassertanks, Entleerung des WCs, Spezialitäten der Region mit dazugehörigem Wein für das Abendessen…ah ja und zwischendurch auch mal wieder zu einer Tankstelle.
Wir genossen die Zeit inner- und außerhalb unseres Campers, hatten Kontakt zu anderen Hunden und deren Besitzer:innen, kochten ordentlich auf und wurden zu einem eingespielten Team.
Einstein: „Mama war echt gut drauf: Wenn die Situation beim Fahren brenzlig wurde, brüllte sie schon mal los, doch dann begann sie leise und fröhlich dahin zu summen…“
Impressionen der Reise!




































Diese Reise war so einzigartig, und es gab so viele schöne Momente, dass wir lange davon zehren werden.
November und Dezember brachten wieder den Alltag in unser Leben, mit letzten Gartenarbeiten, anstehende Termine wahrnehmen und einigen Tagesevents.
November 2025:
Das Looshaus am Semmering gehört schon seit Jahren zu unseren Lieblingsplätzen, und mindestens einmal im Jahr müssen wir dorthin. Diesmal hatten wir uns für das gemütliche und hervorragende Ganslessen entschieden.




Es war der 13. November, als meine liebe Freundin Isolde und ich in den Zug nach Wien stiegen, um uns einen besonderen Abend zu gönnen. Wir hatten Karten zu einem Kabarettabend mit Viktor Gernot und Thomas Stipsits „Die Lotterbuben“… Es war grandios!

Mit dem Hotel Rioca Vienna Post 2 (www.rioca.eu) hatten wir nur wenige Schritte vom Globe entfernt eine absolut empfehlenswerte Unterkunft gefunden.
Am Tag der Rückreise gab es mit dem Besuch der Sezession (Klimtfries), einem gemütlichen Spaziergang durch die Innenstadt und dem Besuch eines Wiener Cafés an der Ringstraße den krönenden Abschluss.
Dezember 2025:
Nach einer schönen Adventszeit mit einem Konzert im Stefaniensaal und dem üblichen Weihnachtsbummel durch Graz traf sich die Familie endlich zum stimmungsvollen aber auch fröhlichen Weihnachtsfest zu Hause.

Die Weihnachtsfeiertage verbrachten wir entspannt in Ljubljana, bei Stadtbummel, gutem Essen, Weihnachtskonzert (Gloria in excelsis Deo) und einer Wanderung auf den Šmarna Gora.





Solche gemeinsamen Aktivitäten lassen mein Mutterherz höher schlagen.
Zum Jahresende 2025, Silvester zu Hause, da darf es lustig sein…


















